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#02 – Die 5h Regel

Inhalt
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    Im letzten Teil habe ich dir versprochen, dir ein paar Tipps zu geben, wie du dir Zeit schaffen und lernen kannst.
    Das möchte ich jetzt einlösen. Mit der 5h Regel.

    Zeit ist also ein Problem?
    Du hast keine Zeit? Du bist ständig unter Druck?
    Natürlich prasselt jeden Tag viel auf uns ein und wie sollen wir da noch Zeit finden etwas Neues zu lernen?

    Es ist alles eine Frage der Priorisierung!

    Na? Enttäuscht von der Lösung?
    Gib mir noch eine Chance und schau etwas genauer hin.

    Zeit schaffen

    Analysiere einmal deinen Tag.
    Und damit meine ich nicht sich zurücklehnen und darüber nachdenken, was du so den ganzen Tag machst. 

    Nutze mal gezielt eine ganze Woche und mach dir Notizen.
    Auf einem Zettel, in deinem Kalender, in deinem Smartphone, vollkommen egal. 
    Schreib einfach nur auf: 

    • Welcher Tag ist es?
    • Was hast du getan?
    • Wie lange hast du es getan?

    Und betrüge dich dabei nicht selbst!

    Du willst „nur kurz“ Instagram kontrollieren?
    Mal eben E-Mails lesen?
    Auf dem Klo einen Artikel lesen? Immerhin kann man die Zeit ja auch nutzen, oder?

    Schau davor auf die Uhr, schau, danach auf die Uhr. Schreib es auf. Minuten genau!

    Nach der Woche bildest du Kategorien:

    • Unveränderbar
      Hier kommt zum Beispiel deine Arbeit rein.
      Deinem Chef kannst du schlecht sagen, dass du gerade was Besseres zu tun hast.
      Das Gleiche gilt natürlich auch für deine Familie.
    • Wichtig
      Arbeits-E-Mails prüfen
      Aktiendepot prüfen
    • Interessant
      Facebook, Instagram, WhatsApp, irgendwelche News und Artikel
      All es fällt hier rein

    Kategorisiere für jeden einzelnen Tag.
    Werte aus, wie viel Zeit du womit verbracht hast.
    Verschaffe dir einen Überblick.

    Das ist erstmal das Wichtigste.
    Wenn du den Überblick hast, kannst du viel leichter entscheiden, wo sich etwas verschieben lässt.
    Keiner verbietet dir E-Mails oder soziale Medien.
    Aber musst du sie 10 Mal am Tag prüfen?
    Oder reichen vielleicht auch ein oder zweimal?

    Denke daran:
    Du willst etwas Neues lernen, weil du etwas in deinem Leben verändern willst

    Also verändere etwas! Schaffe Platz für Neues!

    Ziel ist es, jeden Tag eine Stunde zu finden. 
    Das kann morgens sein, Abends oder eine verlängerte Mittagspause.
    Vollkommen egal.
    Eine Stunde pro Tag.
    Das sollte doch möglich sein!

    Warum eine Stunde pro Tag?

    Aber warum solltest du eine Stunde pro Tag nehmen?
    Immerhin kannst du doch auch einfach einen ganzen Tag am Wochenende durch Ackern, oder?

    Dein Gehirn lernt deutlich besser und festigst das Gelernte auch stärker, wenn du kontinuierlich dran bleibst.

    Investierst du also jeden Tag eine Stunde, 5 Tage die Woche, kommst du deutlich schneller und besser voran als jede Woche einen Tag voll zu lernen.

    Genauso übrigens im Urlaub.
    Nimm dir ruhig freie Zeit und erhol dich, aber bleib dran.
    Nimm ein Buch mit zu dem Thema, dass du gerade lernst oder ein paar Übungen.
    Investiere auch im Urlaub jeden Tag ein klein wenig Zeit, einfach um dranzubleiben und du wirst deutlich schneller Fortschritte machen.

    Dazu gibt es auch ein Prinzip, bekannt als „Die 5 Stunden Regel“:

    Die 5 Stunden Regel

    Du findest sie überall im Internet, aber lass es mich hier für dich nochmal kurz zusammen fassen:

    • Investiere jeden Tag eine Stunde in eine sinnvolle, nicht arbeitsbezogene Aktivität
    • Arbeite an deinem langfristigen Wachstum
      • egal ob Leben, Beruf, Karriere – lerne etwas Neues, mach dich wertvoller
    • Arbeite smart
    • Abraham Lincoln: “Give me six hours to chop down a tree and I will spend the fist four sharpening the axe.”

    Warum solltest du das tun?
    Jeden Tag ein bisschen wirkt langfristig wie ein Zinseszins Effekt.
    Am Anfang bist du vielleicht langsam, machst nur kleine Fortschritte, aber mit der Zeit wird der Fortschritt größer und schneller.
    Hier passend dazu eine Grafik:

    Grafik kontinuierliches lernen vs maximale Kurzzeit-Produktivität

    Wie du siehst, wenn du dich darauf konzentrierst, kurzfristig die maximale Produktivität herauszuquetschen, klappt das zwar und bringt dir auch einen kleinen Vorsprung, du stagnierst aber irgendwann und kommst nicht mehr weiter. 

    Wenn du dagegen kontinuierlich lernst, bist du vielleicht erst einmal nicht so produktiv wie mit anderen Methoden, die du bereits kennst.
    Das neue Wissen baut sich aber immer weiter auf und wird größer.
    Die Fortschritte immer schneller und die Ergebnisse besser.

    Kleine Schritte häufig getan sind leichter zu gehen und bringen dich sicher ans Ziel.

    Ich hoffe, dass du an der Stelle überzeugt bist, dass es wichtig ist jeden Tag ein klein wenig an dir und deinen Fähigkeiten zu arbeiten.

    Aber wie kannst du dabei am besten vorgehen?

    Zeit nutzen

    Am besten in 3 Schritten.

    Schritt 1: Entspanne deinen Verstand

    Dein Gehirn arbeitet und lernt am besten, wenn es kreativ sein und einfach „wandern“ kann.
    Dann „sprudelt“ es sozusagen vor Ideen.
    Und das kann es am besten, wenn es entspannt ist.
    Durch all die Alltagsdinge, Termine und Sorgen ist dein Kopf ausgelastet und springt von einer Ecke in die anderen.
    Finde für dich das richtige Werkzeug, um herunterzufahren und zu entspanne.

    Was das Richtige ist, kann ich dir leider nicht sagen. Das ist für jeden anders.
    Hier ein paar Ideen, die dir vielleicht weiter helfen:

    • Meditation
    • Ausgiebige Dusche
    • Langer Spaziergang

    Schritt 2: Lerne etwas Neues

    Wer glaubt alles zu wissen, hört auf zu lernen, verpasst den Fortschritt und verliert den Anschluss.
    Nachdem dein Kopf jetzt also entspannt und kreativ ist, kannst du die Gelegenheit nutzen und neues Wissen aufnehmen.

    Aber was kann das jetzt sein?
    Was solltest du am besten lernen?

    Zunächst einmal mit diesem Kurs natürlich 😉
    Aber etwas allgemeiner:
    Lerne etwas, dass dich in deinem Leben voranbringt.
    Was könnte das sein?

    • Komme in deiner Karriere voran
      • Du willst die Branche wechseln?
      • Du brauchst bestimmtes Wissen für den nächsten Karrieresprung?
      • Du hast viele, sich wiederholende Aufgaben in deinem Alltag und würdest sie gerne automatisieren? (Das schafft übrigens noch mehr freie Zeit! 😉)
    • Werde unabhängiger von deiner aktuellen Spezialisierung
      • Spätestens die Pandemie sollte gezeigt haben, wie wichtig es ist breiter aufgestellt zu sein.
    • Essenzielles Wissen
      • Lerne zu präsentieren
      • Lerne Auswertungen zu verstehen
      • Trainiere dein logisches Denken
      • Lerne richtig zu investieren

    Die Programmierung kann dir bei einigen dieser Punkte helfen!

    • Du trainierst dein logisches Denken.
    • Du kannst deine eigenen, wieder verwendbaren Auswertungen erstellen.
    • Du verstehst Daten und Zusammenhänge besser.
    • Du kannst einzelne Arbeitsschritte automatisieren und dir somit noch mehr Zeit schaffen.

    Wichtig ist, dass du niemals aufhörst zu lernen.
    Die beste Investition ist in dich und deine Fertigkeiten.
    Das kann dir keiner mehr wegnehmen.

    Schritt 3: Experimentieren und Reflektieren

    Als dritter und letzter Schritt kommt das „Experimentieren und Reflektieren“.
    Wissen ist nutzlos, wenn du es nicht anwendest.
    Vor allem wird es deinen Kopf genauso schnell wieder verlassen, wie es hereingekommen ist!

    Nur wenn du das neu Gelernte auch anwendest, vernetzt und setzt es sich.
    Probiere etwas Neues aus.
    Eine Idee, die du im Kopf hast, eine Arbeit, die du früher schon erledigt hast und jetzt neu angehen willst.

    Nach der Anwendung solltest du über deine Ergebnisse reflektieren.
    Kannst du noch etwas anders machen, optimieren oder zu einem besseren Ergebnis kommen?
    Das machst du natürlich wieder am besten im entspannten Zustand.
    Also zurück zu Schritt 1!

    Zusammenfassung

    Zum Schluss noch einmal alles zur Übersicht:

    • Schaffe dir Freizeit.
      • Eine Stunde pro Tag ist das Ziel
    • Warum eine Stunde?
      • Weil du in kleinen Schritten, aber kontinuierlich jeden Tag getan, am besten vorankommst und langfristig enorme Ergebnisse erreichst
    • Die 5 Stunden Regel ist ein Prinzip, das beschreibt, wie du die Zeit nutzen solltest
      • Entspanne deinen Verstand
        • Schaffe Platz für Kreativität und Neues
      • Lerne etwas Neues
        • Erhöhe deinen Wert, steigere deine Fähigkeiten, beschäftige dich mit etwas außerhalb deines täglichen Schaffens
      • Experimentiere und reflektiere
        • Gelerntes will genutzt werden, sonst vergeht es.
        • Wende dein Wissen an und reflektiere die Ergebnisse

    Anfang verpasst? Hier gehts zum vollen Kurs:

    Titelbild - Excel zu Python - free
    Ingo Janßen

    Ingo Janßen

    Lerne nicht einfach programmieren. Löse Probleme und automatisiere Aufgaben!

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