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🧑‍💻 Dein Leitfaden zum erfolgreichen Freelancing in der Softwareentwicklung – Teil 3 🚀

Inhalt
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    Hallo zusammen und willkommen zu Runde 3 unserer Freelancing-Serie!

    In den ersten beiden Teilen unserer Reihe zum erfolgreichen Freelancing in der Softwareentwicklung haben wir sowohl die schillernden Vorteile als auch die unbequemen Nachteile des Freelancings diskutiert und uns die brennende Frage gestellt: “Reichen meine Fähigkeiten schon aus?”.

    Heute befassen wir uns mit einem Thema, das oft unausgesprochen bleibt, obwohl es tief in den Herzen vieler Freelancer verankert ist – Existenz- und Versagensängste.

    Existenzängste im Freelancing

    Als Freiberufler haben wir eine Fülle von Möglichkeiten, wählen die Projekte aus, die uns am meisten begeistern, und haben die Freiheit, unseren eigenen Arbeitsplan zu gestalten. Gleichzeitig haftet jedoch eine gewisse Unsicherheit an der freiberuflichen Arbeit. Unser Verdienst wird unvorhersehbar, abhängig von einer Vielzahl von Faktoren – der aktuellen Auftragslage, dem Erfolg unserer Kundengewinnung, der Zufriedenheit unserer bestehenden Kunden und vieles mehr.

    Diese wirtschaftliche Unsicherheit kann Existenzängste hervorrufen – die Angst, dass wir vielleicht nicht genug verdienen werden, um unseren Lebensunterhalt zu sichern, unsere Rechnungen zu bezahlen oder für unsere Zukunft zu sparen. Existenzängste können im Kopf eines Freelancers stecken bleiben und dazu führen, dass wir uns ständig Sorgen machen, ob der nächste Monat ein guter oder schlechter Monat wird.

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    Die Angst vor dem Scheitern

    Neben der Existenzangst gibt es auch die Angst vor dem Versagen, die viele Freelancer heimsucht. Diese Ängste können sehr individuell sein und haben oft tiefe Wurzeln in unseren persönlichen Unsicherheiten. Vielleicht hast Du Angst, dass Du ein Projekt nicht zufriedenstellend abschließen wirst, dass Du ein bestimmtes technisches Problem nicht lösen kannst, oder dass Du die Erwartungen eines Kunden nicht erfüllen kannst.

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    Vom Teilzeit-Freelancer zum Vollzeit-Freelancer

    Die wohl effektivste Strategie, um sowohl die Existenz- als auch die Versagensängste zu überwinden, besteht darin, einfach nicht sofort ins kalte Wasser zu springen. Mach einen Schritt nach dem Anderen.

    Statt sofort alle Zelte abzubrechen und Deine „sichere“ Festanstellung von einem Tag auf den Anderen an den Nagel zu hängen, kannst Du Dir auch einfach ein paar Stunden jede Woche freischaufeln und neben dem Hauptjob etwas Urlaubsgeld dazuverdienen.

    Du hast keinen Kostendruck, kannst also auch zu niedrige Angebote schreiben, ohne sofort ins Straucheln zu geraten. Du kannst Dir die Projekte freier aussuchen und erstmal mit Aufgaben starten, die Du Dir zutraust. Du hast größeren Spielraum in Verhandlungen mit Deinen Kunden, weil Du schlicht nicht auf den Kunden und das Geld angewiesen bist.

    Außerdem ermöglicht Dir diese schrittweise Herangehensweise, langsam Dein Selbstvertrauen als Freelancer zu stärken, mehr Erfahrung (und vielleicht auch Bewertungen) zu sammeln. Darüber hinaus kannst Du Dir noch ein finanzielles Polster aufbauen, dass Du beim Start in die Selbstständigkeit ohnehin haben solltest. (MUSST – bitte starte nicht ohne …)

    Mit jedem erfolgreichen Projekt, das Du nebenbei abschließt, stärkst Du Deine technischen Fähigkeiten und Dein Vertrauen in Deine Fähigkeiten als Freelancer. Du lernst, effektiv mit Kunden zu kommunizieren, realistische Projektzeitschätzungen abzugeben und sogar herausfordernde Situationen zu meistern.

    Und wenn es mal nicht klappt, hast Du die Sicherheit Deines 9-5 Jobs im Rücken.

    Mit der Zeit kannst Du die Stunden, die Du als Freelancer arbeitest, erhöhen und möglicherweise in Deinem Hauptjob auf Teilzeit umsteigen. So kannst Du nahezu risikofrei in die Welt des Freelancing hineinschnuppern und dabei sowohl die finanzielle Sicherheit Deiner Festanstellung als auch die Freiheit und Aufregung des Freelancing genießen.

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    Zusammenfassung

    Als Freelancer erleben wir Freiheit und Flexibilität, aber auch Unsicherheit und Ängste. Existenz- und Versagensängste sind weit verbreitet in der Welt des Freelancing und es ist wichtig, sich diesen Ängsten bewusst zu sein, sie zu akzeptieren und Strategien zu entwickeln, um mit ihnen umzugehen.

    Einer der effektivsten Wege, diese Ängste zu überwinden, besteht darin, schrittweise ins Freelancing einzusteigen. Beginne mit wenigen freiberuflichen Stunden pro Woche und erhöhe sie schrittweise, bis Du Dich bereit fühlst, Vollzeit-Freelancer zu werden.

    In der nächsten Ausgabe werden wir einen genauen Blick auf die Bürokratie im Freelancing werfen – ein notwendiges Übel, das man allerdings mit ein wenig Planung und Organisation gut beherrschen kann. Bleib also dran und abonniere am besten direkt den Newsletter, wenn Du es noch nicht getan hast!

    Aber hier das wohl wichtigste: Du bist nicht allein mit den Gedanken!

    Wenn Du Fragen hast oder Unterstützung suchst, melde Dich gerne im Discord in der Gruppe. Du wirst sehen, wie schnell Du auf Gleichgesinnte stößt. Für persönliches Coaching und Unterstützung auf Deinem Weg ins Freelancing stehe ich jederzeit zur Verfügung. 

    Freelancing ist mehr als nur eine berufliche Entscheidung, es ist eine Lebensentscheidung. Es kann Dir eine beispiellose Freiheit und Flexibilität in Deinem Leben ermöglichen, aber es erfordert auch planvolle Schritte, Verantwortung und ständiges Lernen und Anpassen.

    Als Freelancer musst Du einem ständigen Lernprozess gegenüber offen sein. Du musst bereit sein, neue Fähigkeiten zu erlernen, alte zu verbessern und ständig über den Tellerrand Deines Fachgebiets hinauszublicken. Du musst bereit sein, Verantwortung für Deine Entscheidungen zu übernehmen, sowohl die guten als auch die schlechten. Und vor allem musst Du bereit sein, Deine Komfortzone zu verlassen und neue, unerforschte Gebiete zu betreten.

    Freelancing bedeutet auch, sich mutig den eigenen Ängsten und Sorgen zu stellen. Ja, es wird Zeiten der Unsicherheit geben, und ja, es wird Rückschläge geben. Aber Du kannst Dich genau darauf vorbereiten. Habe den richtigen Plan und jede Herausforderung ist eine Chance zu lernen und zu wachsen, und jede Angst, die überwunden wird, macht einen stärker und widerstandsfähiger.

    Und vergiss nicht, Du musst diese Reise nicht allein antreten. In unserer immer mehr vernetzten Welt gibt es zahlreiche Ressourcen und Gemeinschaften, die Dir Unterstützung, Beratung und Mut zusprechen können. Ob es um technische Fragen, um das Verstehen der Bürokratie oder einfach nur um moralische Unterstützung geht, es gibt eine ganze Welt von Freelancern da draußen, die bereit sind, ihr Wissen, ihre Erfahrungen und ihre Zeit mit Dir zu teilen. Nutze diese Ressourcen und vergiss nicht, dass ein erfolgreicher Freelancer nie allein ist.

    Bis zum nächsten Mal, wenn wir uns tiefer ins Getümmel stürzen und die Bürokratie im Freelancing unter die Lupe nehmen.

    Bis zum nächsten Mal!

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    Ingo Janßen

    Lerne nicht einfach programmieren. Löse Probleme und automatisiere Aufgaben!

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